Die Olivenernte

Der Olivenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen und Nutzpflanzen. Die Erfolgsgeschichte seiner Frucht, der Olive, reicht mehr als sechs Jahrtausende zurück. Bereits in der Antike galt diese Steinfrucht sowie das aus Ihr gewonnene Olivenöl als Genussmittel und durfte bei keinem Festmahl fehlen. So entstand rund um die Frucht und dem Baum eine lange Tradition des Anbaus, Ernte und Verarbeitung, die bis heute nahezu gleich geblieben ist.

Anbau

Pflanzt man einen Olivenbaum so vergehen zunächst bis zu sieben Jahre, bis dieser Baum die ersten Früchte trägt. Vorher ist die Ausbeute bzw. der Ertrag so gering, dass Sich eine Ernte der reifen Oliven nicht lohnt. Auch die Pflege der Bäume ist aufwendig. Um ertragreiche Ernten zu erreichen müssen die Olivenbäume einmal jährlich zurückgeschnitten werden. Auch wird der Baum so in Form gestutzt, dass die Ernte erleichtert wird und schneller von der Hand geht.

Ernte

Noch heute werden Oliven meist von Hand geerntet. Dies liegt zum einen daran, dass die Früchte des Olivenbaums äußerst empfindlich sind und leicht beschädigt werden können. Nur durch traditionelle Handarbeit kann so die Qualität des späteren Produktes wie dem Olivenöl gewahrt werden. Ein weiterer Grund sind schlicht die Anbauflächen. Der Großteil der Olivenbäume wächst in hügeligen und schwer zugänglichen Landschaften, die den Einsatz von Maschinen so gut wie unmöglich machen.

Die Erntezeit der Oliven beginnt im Spätherbst und dauert bis in den Frühling an. Zu dieser Zeit sind beinahe täglich Landarbeiter, Bauern und Erntehelfer unterwegs um mit zum Teil langen Stangen die Oliven zu Ernten.

Wissenswertes über Speiseöl

Nussöl, also Öl aus Nüssen besitzt einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Aus diesem Grund wird das Pflanzenöl nicht fest oder flockt aus, wenn es im Kühlschrank oder bei niedrigen Temperaturen gelagert wird.

Speise- & Pflanzenöle